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ProReiki NEWSLETTER August 2015


 

Newsletter als PDF zum Download

 

 

Neuer Arbeitskreis „Pflegedienst“

Unser Mitglied Ariane Gorbach-Hölzle initiiert „Reiki in der Pflege“

Ariane Gorbach-Hölzle regt einen Arbeitskreis an, der sich intensiv mit dem Gebiet Pflege auseinandersetzen soll. Als Pflegekraft mit langjähriger Erfahrung kennt sie die Umstände und Bedingungen. Für ihren Vorschlag gibt es viel Resonanz im Vorstand.

Wir wünschen uns einen Arbeitskreis aus der Mitte unserer Mitglieder. Nach einer allgemeinen Stoffsammlung wird es Anfang 2016 einen Workshop in München geben. Angela Zellner hat sich bereits als Moderatorin angeboten.

Wer Interesse hat, am Arbeitskreis „Reiki in der Pflege“ mitzuarbeiten, meldet sich bitte bei Brigitte Grimberg

 

Spam-Attacke

In den letzten Tagen erhielten einige unserer Mitglieder unerwünschte Werbung, angeblich von ProReiki

Einige unserer Mitglieder und Ratsmitglieder erhielten im August Mails, die auf den ersten Blick aussahen wie eine Mail von ProReiki.

Bei genauerem Hinsehen stimmte der Absender nicht mit dem Namen in der Signatur überein und auch die ganze Mail sah anders aus als unsere offiziellen Mails aus unserem System.

Wir haben mittlerweile rechtliche Schritte eingeleitet, um den zukünftigen Versand dieser gefälschten Mails zu verhindern. Bis die Maßnahme greift, bitten wir unsere Mitglieder, solche Mails als unerwünschte Werbung zu markieren.

ProReiki wurde weder angegriffen noch handelt es sich um einen Virus, Trojaner oder ähnliches. Diese Spammer generieren ihre Adresslisten aus den Headern von versendeten Mails. Seit 2014 verwenden wir ein System, das unseren Mailverkehr davor schützt.

 

 

Interview-Serie 

In unserer Interviewreihe zum Thema „Reiki-Meister“ lesen Sie ein Interview mit unserem Ehrenmitglied Phyllis Lei Furumoto

Patrick:
Liebe Phyllis Furumoto, vielen Dank, dass Du Dir Zeit genommen hast, um uns ein wenig über Deine Reiki-Erfahrung zu berichten. Fangen wir chronologisch an. Hast Du deine ersten Eindrücke von Reiki durch deine Mutter oder deine Großmutter erhalten? Wie hast Du Reiki kennengelernt?

 

Phyllis:
Als ich noch ein Kind war, kam meine Großmutter Takata regelmäßig für eine Woche zu Besuch. Da ich die älteste Enkelin war, war es meine Aufgabe, Zeit mit meiner Großmutter zu verbringen. Sie legte sich hin und ich setzte mich neben sie und legte meine Hände auf sie. Oft bewegte sie dann meine Hände dahin, wo sie sie haben wollte.

Ich wusste nicht, was dies war, ich erfüllte nur eine Aufgabe für meine Großmutter. Es war so ähnlich, wie wenn ich für meine Mutter den Boden fegen sollte. Da gab es nichts dazu zu sagen, das machte man einfach!

Als ich 28 war, war mein Leben ziemlich durcheinander und meine Eltern machten sich Sorgen um mich. Meine Großmutter gab mir den 2. Grad (ich wusste damals nicht, wie dies genannt wurde, das erfuhr ich erst viel später) und forderte mich auf, sie täglich zu behandeln. Mir wurde nur gesagt, was ich unbedingt wissen musste, und meine einzige Aufgabe bestand darin, meiner Großmutter Behandlungen zu schicken.

Als ich sie dann im April 1979 auf eine Reise zum Lehren von Reiki begleitete, lernte ich den Begriff Reiki kennen und was dies für meine Großmutter bedeutete, und ich hörte ihre Geschichten über Behandlungen.

 

Patrick:
War es dein Wunsch Reiki-Meisterin zu werden und wie hast Du darüber gedacht bevor Du eingeweiht wurdest?

 

Phyllis:
Da ich weder an einem Seminar teilgenommen hatte noch den Begriff Reiki in diesem Zusammenhang kannte, hatte ich keinen Wunsch Reiki-Meisterin zu werden. Dennoch, kurz bevor ich gebeten wurde, meine Großmutter 1979 auf einer längeren Reise zum Lehren von Reiki zu begleiten, hatte ich darüber nachgedacht, dass ich meine Aufgabe im Leben finden wollte. Ich träumte davon, dass ich Menschen dabei assistieren wollte, sie selbst zu werden und als Individuen behandelt zu werden, nicht nur diagnostiziert zu werden. 

Bevor wir im Mai nach Puerto Rico gingen, wurde ich als Meisterin eingeweiht. Mir war nicht bewusst, was da geschah. Erst als wir in Puerto Rico angekommen waren und ich Hawayo Takatas Vortrag über Reiki hörte, ihr bei den Behandlungen von anderen half und an ihren Seminaren dabei war, begann ich wirklich zu verstehen, was Reiki war.

 

Patrick:
Wie denkst Du über die Einweihung von Schülern als Meister?

 

Phyllis:
Als meine Großmutter im Dezember 1980 starb, hinterließ sie einige Schüler, die als Meister eingeweiht werden sollten. Ich folgte meiner Intuition und meinem Herzen, ohne viel Reiki-Erfahrung und ohne mehrere Jahre Reiki-Meisterin gewesen zu sein, und weihte diese Schüler im Laufe der nächsten ein oder zwei Jahre ein. Als immer mehr Schüler als Meister eingeweiht werden wollten, begann ich Zeit mit ihnen in Gruppen zu verbringen. Ich hatte einige andere Meister, die mich bei der Leitung dieser Gruppen begleiteten, die „Selbst-Erfahrungs-Gruppen” genannt wurden. Während dieser einwöchigen Erfahrung lernten wir uns alle kennen, wir lernten ehrlich und mutig zu kommunizieren, und wir schufen eine starke Gemeinschaft, durch die Reiki erblühte. 

Nach einigen Jahren wurde offensichtlich, dass dieses Programm geändert werden musste. Wir hörten damit auf, diese Workshops anzubieten und ich fing an, bewusster damit umzugehen, was ich mit den Schülern machte. Mir war klar, dass ich weder ihre Therapeutin, noch ihre Pseudo-Eltern, noch ihr Freundin sein wollte. Ich wollte sie dazu ermutigen Beziehungen zu entwickeln, die dieser lebenslangen Verpflichtung, die die Meisterschaft in jedem von uns hervorruft, gerecht wird. 

Nach vielen Einsichten, Veränderungen in der Vorbereitung und einem besseren Verständnis von den Anforderungen von Reiki an uns, finde ich, dass Reiki-Schüler, die Meister werden wollen, ihr Leben in solcher Weise mit Reiki leben müssen, dass es mehr und mehr in ihre Art zu leben integriert ist. Diese Vorbereitungszeit dauert in der Regel 5–10 Jahre.

Meister einzuweihen ist nicht vergleichbar mit der Einweihung von Schülern in den ersten und zweiten Grad. Meiner Meinung nach ist es ein großer Schritt, wenn jemand Meister einweiht. Wir wissen nicht, was dies auf körperlicher, energetischer oder spiritueller Ebene nach sich zieht. Es wäre interessant, dieses Thema mit einer Gruppe von Meistern über einen längeren Zeitraum zu erforschen. Vieles dessen, was wir als Meister tun und wer wir als Meister sind, ist Teil des großen Mysteriums, das wir nicht verstehen können. Aus diesem Grund bin ich glücklich darüber, dass ich mir zunehmend bewusst bin über die Auswirkung, den dieser Schritt auf jemand hat, sowohl als Reiki-Schüler als auch als Mensch.

 

Patrick:
Hälst Du dich für erfolgreich?

 

Phyllis:
Diese Frage führt mich zunächst zu einer anderen Frage: Was ist Erfolg? Wie können wir Erfolg als Meister in unserem Leben messen?  Gibt es überhaupt eine Maßeinheit, die man für den Erfolg als Reiki-Meister anwenden kann? 

Das Ausüben von Reiki kann eine Lebensweise werden und eine Grundlage für einen bewussten Lebensstil. Wenn ein Schüler sich entscheidet Meister zu werden, dann beinhaltet diese Wahl diesen Lebensstil als Weg der Meisterschaft.

Meisterschaft kann als Fähigkeit beschrieben werden, in jedem Moment bewusste Entscheidungen zu treffen. Diese Art des Entscheidens beinhaltet alle vergangenen Erfahrungen sowie das Verstehen der potentiellen Zukunft, indem wir alle Faktoren, die an der Situation beteiligt sind, in unsere Betrachtung miteinbeziehen. 

Für die Meisterschaft in jeglicher Disziplin ist auch die Hingabe an diese Disziplin erforderlich. Hingabe bedeutet nicht die Aufgabe unserer Individualität, sondern es geht dabei um die Aufgabe von Glaubenssystemen und Annahmen, die uns davon abhalten unsere wahre Natur zu erkennen.

Reiki gibt uns laut Hawayo Takata Gesundheit, Glück und Wohlbefinden. Dies ist kein Versprechen, dass uns Reiki alles gibt, was wir uns wünschen, aber es gibt uns alles, was wir brauchen.

Wenn ich also meinen Erfolg messen müsste, dann würde ich über diese Fragen nachdenken: Wie kann ich offenen Herzens annehmen, was kommt?  In welchem Maße bin ich in der Lage, keine materiellen Besitztümer oder Ego-steigernde Komplimente zu begehren? Wie sehr bin ich in der Lage glücklich zu sein und mich gesund zu fühlen, unabhängig von dem Lebensstadium, in welchem ich mich gerade befinde?

 

Patrick:
Ist es für dich wichtig, dass dein Lebenspartner ein Reiki-Schüler ist?

 

Phyllis:
Diese Frage zu beantworten ist schwierig für mich, da alle meine Partner in meinem Leben seit 1980 Reiki-Schüler waren. Wie auch immer, davon hängt mein Glück nicht ab. Ich hatte im Laufe der Jahre viele Partner und die meisten waren nicht in der Lage über große Entfernungen hinweg und mit wenig gemeinsamer Zeit eine dauernde Beziehung zu führen. Dies hatte auch mit mir zu tun.

Mir erscheint es wichtiger einen unterstützenden Partner zu haben; jemand, der eine eigene Leidenschaft hat und Verständnis für meine Leidenschaft für Reiki aufbringen kann. Ich habe viele Reiki-Meister erlebt, deren Partner keine Reiki-Schüler waren und die dennoch verständnisvoller und unterstützender waren als andere. Für mich geht es im Wesentlichen darum, menschlich zu sein und jemand so sehr lieben zu können, dass man unterstützenswert findet, was immer dieser Person hilft, authentischer und glücklicher im Leben zu sein.

Das Praktizieren von Reiki ist nicht jedermanns Weg – dies zu wissen und sich darüber im Klaren zu sein, dass jede Person ihren eigenen Weg hat – ist die beste Kombination für eine gute Beziehung. 

 

Patrick:
Was war Deine intensivste Erfahrung mit Reiki?

 

Phyllis:
Als ich diese Frage las, dachte ich, dass ich sie nicht beantworten kann! Es würde bedeuten, dass ich meine Erfahrungen mit Reiki bewerte. Dies widerspricht dem, was mich Reiki gelehrt hat – dass jede Erfahrung eine Bedeutung hat und einen Baustein bildet, der mein Wachstum und meine Entwicklung fördert. Jeder Tag ist eine intensive Erfahrung des Lebens, voller Wunder und Reichtum, die ich sehr schätze.

 

Patrick:
Wie denkst Du über Reiki-Meister, die den dritten Grad aufteilen?

 

Phyllis:
Diese Frage kann ich so nicht beantworten, denn es würde bedeuten, dass ich mir über die Form des Praktizierens eines anderen eine Meinung bilde und mit meiner Form vergleiche. Dies wäre respektlos und nicht angemessen.

Ich erfuhr von dieser Praxis zum ersten Mal in den frühen 80ern. Ich erkannte, dass der zugrunde liegende Glaube darin bestand, dass der Meistergrad zur „persönlichen Entwicklung” verwendet werden könne; und dann gegebenenfalls ein weiterführender Teil der Ausbildung dazu dient, lehren zu können.

In der Form der Praxis, wie ich sie gelehrt wurde und wie ich sie heute verstehe, sind alle Einweihungsebenen in sich vollständig. „Alles, was du brauchst, ist der Erste Grad”, pflegte Hawayo Takata zu sagen. Ich brauchte einige Jahre um zu verstehen, was sie meinte. Wenn man sein Leben verbessern und eine Verbindung zu Reiki, der universellen Lebensenergie, möchte, dann ermöglicht der Erste Grad einem Schüler eine Verbindung zu Reiki und schafft einen Weg sie anzuwenden. 

Für den Zweiten Grad kann das Gleiche gesagt werden. Der Zweite Grad ist alles, was du brauchst um mit Reiki verbunden zu sein und heilige Werkzeuge in Form von Symbolen zu haben, um die Hingabe an die eigene Praxis zu vertiefen. 

Als Meister ist das Geschenk der Meisterschaft die Einweihung. Wenn man sich in die Energie der Einweihung begibt, wenn da ein essentieller Empfänger (ein neuer Schüler) ist, dann unterstützt dies den Meister darin, sich körperlich und energetisch zu transformieren und seinen Geist weiterzuentwickeln. Das ist alles, was du benötigst, um eine lebenslange Leidenschaft und Verpflichtung zu zeigen mit dem letztendlichen Ziel der individuellen Selbstverwirklichung.

Ich habe gehört, dass viele Schüler viele Erfahrungen erworben haben und einen anderen Weg der Vorbereitung wertschätzen lernten. Das ist eines der Geschenke davon, dass es unterschiedlichen Formen des Praktizierens gibt. Jede Form hat ihre eigenen Herausforderungen und Geschenke für die Schüler. 

 

Patrick:
Was ist das Wichtigste beim Praktizieren von Reiki?

 

Phyllis:
Um dies auszudrücken, verwende ich gerne Hawayo Takatas kurze, bedeutungsvolle Sätze. Praktiziere, praktiziere, praktiziere. Reiki geht dahin, wo es gebraucht wird. Lass Reiki dich lehren!

Praktiziere, praktiziere, praktiziere. Um eine deutliche und spürbare Wirkung zu erlangen, muss man unablässig praktizieren. Wie oft man wöchentlich praktiziert und die Länge der Behandlungen wächst mit der Entwicklung des Schülers. 

Reiki geht dahin, wo es gebraucht wird! Erlaube deinen Erfahrungen zu wachsen und praktiziere Reiki ohne Furcht. Es gibt keine falsche Art Reiki zu geben. Folge den Anleitungen, die dir gegeben wurden, und deinen Händen. 

Lass Reiki dich lehren! Jedes Wort hat einen anderen Schwerpunkt und zusammen sagen diese Worte folgendes:

Lass: Sei offen gegenüber allem, was dir entgegen kommt; Reiki macht dir ein Geschenk, lehrt dich, lässt ein Wunder geschehen. 

Reiki: Reiki ist die Energie des Universums und wir sind ein Teil von Reiki und erlauben dem natürlichen Prozess des Lebens weiter zu fließen.

dich: Die Lehren werden nur von demjenigen empfangen, der die Erfahrung macht… wir öffnen also nicht nur unsere Sinne um die Vielzahl an Erfahrungen zu machen, die uns gegeben werden, sondern wir erlauben dadurch auch anderen, diesen gleichen, reichen Fluss an Erfahrungen zu haben, indem wir auf ihren eigenen guten Weg vertrauen … welcher ihrer ist, und nicht der unsere.

lehren: Als Menschen empfangen wir Lehren durch Erfahrungen. Reiki bringt uns jede Lehre auf unsere individuellen Bedürfnisse zugeschnitten und zur richtigen Zeit, auch dann, wenn wir das vielleicht nicht mögen oder uns unvorbereitet fühlen. 

 

Patrick:
Liebe Phyllis, das sind schöne Schlussworte, ich danke Dir von Herzen für dieses ausführliche Gespräch.

 

Bei der Vorbereitung, den Vorgesprächen und als Dolmetscherin hat mir Bettina Pilz hervorragend geholfen. Ohne Bettinas Hilfe hätte ich es so nicht geschafft. Liebe Bettina, ich danke Dir ganz herzlich. Auch an Angela Zellner ein großes Dankeschön für die Herstellung des Kontakts zu unserem Ehrenmitglied Phyllis Lei Furumoto.

 

Aktionstag 150. Geburtstag von Mikao Usui

Zum 150sten Geburtstags von Mikao Usui am 15. August haben wir einen Infostand in der Münchner Fußgängerzone unweit des ProReiki-Zentrums beantragt.

Vorfreude und etwas Aufregung vor dem „ersten Auftritt“ in der Münchner Fußgägngerzone waren bei allen deutlich spürbar.

Nachdem die offiziellle Erlaubnis gerade noch rechzeitig kam, konnten wir am Freitag, den 14. August um 10:00 Uhr mit dem Standaufbau beginnen.

Wir hatten einen wundervollen Standplatz unter schattigen Platanen von 11:00 bis 15:00 Uhr bekommen und mussten deshalb keinen Sonnenschirm an diesem heißen Tag aufbauen.

Das Banner „ProReiki – der Berufsverband e. V.“ passte prima um unsere drei kleinen Tische herum. Wir hatten genügend Platz für unser Drucksachen mit allgemeiner Information. Für diesen ersten Infostand hatten wir kleine Einlegeblätter zu typischen Fragen rund um Reiki erstellt, z. B. „Was ist Reiki?“

Die Texte konnten wir zum großen Teil aus den Web-Seiten unseres Verbandes entnehmen. Neben einem Programm mit den Angeboten im ProReiki-Zentrum in München wurden auch Schnupper-Reiki-Gutscheinkärtchen entwickelt. Auch einige Sonderhefte vom Reiki-Magazin durften zum Kauf angeboten werden.

Unser erster Kunde war ein Kind, welches die Infoblättchen treulich seinen Eltern im Cafe gegenüber brachte.

Diese Aktion hat uns allen Freude gemacht und wir konnten Einiges zum Thema „Infostand“ lernen.

Danke! Für die Vorbereitung und Durchführung an unsere Mitglieder vor Ort: Helga Drechsel, Isabella Petri, Petra Römer, Gisela Wyrwa und Angela Zellner.

Und ein dickes Dankeschön für die ausgezeichnete Unterstützung von Patrick Lankau mit Standequipment und Drucksachen, sowie Dieter Leisebein und Claudia Greich für das Querlesen.

Weitere Berichte unserer Mitglieder zum Aktionstag „150. Geburtstag von Mikao Usui“ sind sehr willkommen.

Errichtung von Bildungsstätten – eine Vorgabe unserer Satzung

Dies steht unter i) in § 3 Verbandsziele und Aufgaben in unsere Satzung.

Mit dem „Praxis- und Qualifizierungs-Zentrum“ in München haben wir einen ersten Schritt zur Umsetzung dieses Ziels getan. Dieses „Zentrum“ ist ein Pilotprojekt in vielfacher Hinsicht. Es dient als Musterpraxis für die Reiki-Anwendungen im Rahmen der klinischen Studie „Reassure“ und auch die Aus- und Weiterbildung, sowie die Qualifizierungskurse von ProReiki in der süddeutschen Region sind wichtige Angebote im Zentrum. 

Gerne können unsere Mitglieder die Räume in der Münchner City in sehr verkehrsgünstiger Lage zu günstigen Konditionen für Ihre Kurs- und Anwendungsangebote nutzen (Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

„Learning by doing“ (Lernen durch Tun) – diesen Leitspruch haben sich die engagierten Mitglieder bei Aufbau, Einrichtung und Betrieb des Zentrums zu Herzen genommen. Weitere Mitglieder, die nicht vor Ort mitwirken konnten, haben dies durch Sachspenden und mit ihrer Beratung unterstützt. Was wir dabei lernen und erfahren, können wir wieder an unsere Mitglieder weiter geben, die sich zusammenschließen wollen, um z. B. ein Zentrum in ihrer Region einzurichten.

Was muss man alles einkalkulieren? Welche Erfahrungen gibt es damit? Wie kann man das organisieren? Was ist dabei wichtig? Welchen Zeitaufwand braucht es? Auch vermeintliche Kleinigkeiten, wie z. B. die TÜV-Prüfung eines Feuerlöschers können ganz schön Arbeit machen.

Was ist bei Verträgen zu berücksichtigen? Wie müssen die Räume versichert sein? Diese und viele weitere Fragen wurden dabei aufgeworfen und bislang konnte für alles eine Antwort gefunden werden.

Auch, wie wir eine aktivere Öffentlichkeitsarbeit im Umfeld des Zentrums gestalten können, wollen wir entwickeln. Deshalb haben wir uns mit einem ersten Stand in die Fußgängerzone gewagt.

Fernziel ist, dass wir in allen größeren Regionen Zentren errichten wollen. Diese sollen ein fester Treffpunkt für unsere Mitglieder sein, die Qualifizierungsangebote regional nutzen/anbieten und natürlich auch für die Reiki-Arbeit unserer Mitglieder genutzt werden. Auch sollen diese Orte feste Ansprechstellen für die Öffentlichkeit sein.

Mit dem Programm im Zentrum München versuchen wir in den nächsten Monaten zu allen diesen Fragen Erfahrungen zu sammeln.

 

Reiki-Thementag auf der Grenzenlos-Messe in Saarbrücken

Am 24. Oktober im Rahmen der Grenzenlosmesse in der Kongresshalle in Saarbrücken

2014 steht die Grenzenlos-Messe in Saarbrücken vom 23. Oktober bis zum 25. Oktober 2015 unter dem Motto „Spirit & Heilen“. Am Samstag, dem 24. Oktober, findet im Rahmen der Messe der Reiki Thementag statt. Im Saal Aquamarin treffen interessierte Besucher auf ganz spezielle Vorträge und Workshops rund um Reiki.

Unter dem Motto „Heilung geht auch anders“ agieren bekannte Persönlichkeiten aus der Reiki-Szene wie z.B. Kerstin Anders, Marc Bendach, Dr. med. Jörg Groß, Walter Lübeck, Arjava Petter; es singt der Heilerchor Saarbrücken. Alle Referenten verzichten auf ihr Honorar, weshalb dieser Thementag keinen Extra-Eintritt kostet und mit der normalen Eintrittskarte abgegolten ist.

 

Buchtipp

Unser Ratsmitglied Oliver Klatt hat ein neues Buch veröffentlicht: Die Heilkraft der Lebensenergie, erschienen im Aquamarin Verlag, 2015

Das Buch erzählt seine Geschichte in Dialogform. Eine Frau kommt wegen einer Erkrankung zu einem Energieheiler. Von Behandlung zu Behandlung spannt sich ein Netz von Ideen, Diskursen und Gedanken aus allen Bereichen der Heilung, denn die Patientin ist neugierig und fragt ihren Heiler ein ums andere Mal nach ganz grundlegenden Themen. Der fiktive Heiler entpuppt sich dabei als ein äußerst belesener und kundiger Fachmann, der seine Patientin geschickt und einfühlsam auf den Weg der Heilung bringt.

„Die Heilkraft der Lebensenergie“ ist für Laien genauso interessant zu lesen wie für Reiki-Meister und solche, die es werden wollen. Unglaublich viele Themen werden angerissen und anschaulich dargestellt. Durch die Dialogform gelingt es dem Autor, dass sich der Leser wechselweise mit dem Heiler oder der Patientin identifizieren kann. Durch einen umfangreichen Quellennachweis ist man auch in der Lage, die angesprochenen Themen bei Interesse erschöpfend zu recherchieren. 

Was das Buch für mich empfehlenswert macht ist die Behandlungssituation auf der einen Seite und der riesige Korb an Informationen auf der anderen Seite.

Oliver Klatt schafft es, dass man gespannt auf die nächste Heilsitzung ist. 

Für mich ist dieses Buch ein guter Einstieg für Meisterschüler oder Menschen, die mit dem Thema Heilen durch Energieübertragung befasst sind. Meinen Schülern werde ich die Lektüre empfehlen. (Patrick Lankau)

 

Spruch des August Juli

Chinesisches Sprichwort

Die weiseste aller Tapferkeiten ist die Flucht.

 

Mit herzlichen Grüßen 
von ProReiki-Vorstand und -Kommunikationsteam 

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