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ProReiki NEWSLETTER Juni 2015


 

Newsletter als PDF zum Download

 

Die ProReiki Fernreiki-Gruppe

Es existiert seit 2013 eine Perle bei ProReiki, organisiert von Bernhard L. Jurgaitis, die Fernreiki-Gruppe.

Die Mitarbeit ist ehrenamtlich und unentgeltlich, Mitglieder von ProReiki können sich bei Bernhard Jurgaitis anmelden und werden dann in der Folge zu den entsprechenden Fernbehandlungen per Mail eingeladen.

Jedes Mitglied entscheidet von Fall zu Fall, ob er/sie daran teilnehmen möchte. Wenn man mitwirken möchte, bestätigt man die Mail und ist in dem entsprechenden Fall aktiver Sender.

Bernhard L. Jurgaitis beschreibt die Arbeit seines Teams so:

Fernreiki ist ein Service von ProReiki – der Berufsverband e.V. und kann von allen Mitgliedern bzw. deren Klienten und Angehörigen in Anspruch genommen werden.

Während des Jahreskongresses 2013 in Gersfeld unterhielt ich mich mit einer lieben Frau aus dem Vorstand über Fernreiki.

Unsere unverbindliche Unterhaltung wurde die Gründungsinitiative für die Fernreiki-Gruppe und ich war plötzlich der verantwortliche Projektleiter. So schnell wird aus einem Gespräch ein Ehrenamt.

Das Fernreiki-Team begann seine Arbeit im September 2013 mit anfänglich zwölf Mitgliedern. Diese Zahl erhöhte sich glücklicherweise bis zum heutigen Tag auf siebenundzwanzig, was natürlich immer noch sehr knapp ist, da wir teilweise sechs Anfragen gleichzeitig bearbeiten mussten.

In den letzten zwölf Monaten wurden ca. zweiundzwanzig Anfragen bearbeitet (darunter auch ein Pferd), wovon drei Fernbehandlungen verlängert wurden.

Für jede Anfrage wird in der Regel eine Woche lang Reiki über die Ferne gegeben. Die Mitglieder senden Reiki einmal pro Tag bzw. entsprechend ihrem Empfinden. Im Schnitt bewegt sich die Teilnahme bei ca. siebzig Prozent des Teams (ca. 19 Personen), was ein enormes Engagement der Einzelnen bedeutet und höchste Anerkennung verdient.

Das Spektrum der Anfragen ist breit gefächert und reicht von psychisch-physischen Überlastungen, über verschiedene Krebsarten, bis hin zur Sterbehilfe.

Stellt sich die Frage nach der Wirksamkeit von Fernreiki, so mögen die beiden folgenden Beispiele für sich sprechen:

Fall 1

R. litt an einem schweren Krebsleiden mit allen bösen Nebenerscheinungen.

Feedback:
„… R. hat es geschafft. Nachdem die Fernreiki-Kette in Gang gekommen war, hat es einen enormen Aufschwung bei ihm gegeben. Er war wieder ganz klar bei Bewusstsein und konnte auch seine Schmerzmittel reduzieren. Er hat von seinem Bett aus noch einmal am Leben teilgenommen. Freunde kamen ihn besuchen und er konnte auch noch einiges regeln was ihm wichtig war. Auch E. ging es deutlich besser. Trotz kaum Schlaf und Ruhe war sie doch immer da und konnte die letzten Tage mit ihm sooo genießen. Es war eine Freude das zu sehen. Ich habe ihnen berichtet, dass so viele Sender Reiki senden und R. lässt euch allen Dank sagen. …
… Und so konnte er im Kreise derjenigen die ihm zum Schluss am wichtigstem waren (sogar sein Hund durfte dabei sein), beruhigt und ganz leise hinübergehen. Ich bin sehr glücklich, dass ihr alle euren Beitrag so geleistet habt, dass er ohne OP usw. noch so schöne Tage und Stunden hatte…“

 

Fall 2

Der kleine Säugling J. litt unter der sehr seltenen Krankheit HLH, einem Gendefekt, der meistens tödlich endet. J. erhielt zusätzlich zu seiner Behandlung eine Knochenmarktransplantation und viel, viel Fernreiki.
Als es zwischen all den Operationen noch einmal extrem kritisch wurde, setzte sich das gesamte FR-Team noch einmal ein und auf den Punkt konnte eine weitere schwere OP verhindert werden.

J. erhielt sein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk – ein Leben.

Fernreiki ist bisher grundsätzlich kostenfrei, trotzdem weisen wir bei einer Anfrage darauf hin, dass auch gespendet werden darf. Die Summe der in den letzten Monaten eingegangenen Spenden läuft jedoch gegen Null.

Darüber darf nachgedacht werden.

Ein Letztes noch, wir brauchen Verstärkung. Bitte denkt darüber nach, es besteht keine Verpflichtung bei jeder Anfrage teilzunehmen.
Je mehr wir sind, umso besser und effektiver können wir helfen – vielleicht auch eines Tages Dir.

Namaste
Bernhard

Vielen Dank, lieber Bernhard. Der Vorstand von ProReiki bedankt sich bei Dir und deinem Team für die hervorragende Arbeit. Ihr seid ein vorbildliches Projekt, ein großer Gewinn für die Akzeptanz von Reiki als begleitende Maßnahme zu konventionellen Behandlungen. 

An unsere Mitglieder folgende Bitte: Wenn Sie die Leistung für sich oder für Ihre Klienten in Anspruch nehmen, dann prüfen Sie bitte im Anschluss, ob Sie einen energetischen Ausgleich in Form einer Spende leisten wollen. Zwar kann die Spende nicht abgesetzt werden, weil der Berufsverband nicht als allgemeinnützig anerkannt ist, das sollte aber kein Hinderungsgrund für eine Anerkennung der Leistung sein.

Aus meiner persönlichen Erfahrung in der Fernreiki-Kette weiß ich, wie viel Zeit man in die Fälle investiert. Nicht nur mit der Behandlung selbst, sondern auch mit der Verarbeitung der Eindrücke. Es ist eine wundervolle Erfahrung, vor allem, weil Bernhard L. Jurgaitis ein ausführliches Feedback zu allen Fällen gibt. Ich nehme so oft wie möglich teil.

 

Neue Abmahnwelle rollt

Unsere Mitglieder berichten verstärkt über Aktivitäten des Verband sozialer Wettbewerb e.V. in Berlin (VsW). 

Der VsW mahnt vermeintliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht an. Reiki-Praktizierenden wird, bezugnehmend auf den Internet-Auftritt oder Drucksachen, vorgeworfen, sich durch unzulässige Behauptungen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen zu wollen.

Da es sich bei dem Schreiben um eine Unterlassungserklärung an den VsW handelt, ist Vorsicht geboten. Zwei grobe Fehler führen unweigerlich zu einem finanziellen Schaden. Auf keinen Fall sollte die Unterlassungserklärung unterschrieben und zurück geschickt werden, das führt weitere Ansprüche des Verbands nach sich. Und zum Zweiten darf auf keinen Fall dieses Schreiben ignoriert werden! Auch das führt unweigerlich zu weiteren juristischen Aktivitäten des Verbands.

Wenn Sie so ein Schreiben in Ihrem Briefkasten finden, dann melden Sie sich zuerst bei uns. Wir helfen Ihnen bei der Suche nach einem  geeigneten Rechtsanwalt, der sich mit Wettbewerbsrecht auskennt.

Aktuell wird Reiki-Praktizierenden vorgeworfen, dass sie in ihren Texten Formulierungen verwenden, die nicht belegbar sind und somit irreführend und unlauter sind. Das kann ein Heilversprechen sein oder ein Begriff aus der Medizin in Verbindung mit einem Heilerfolg.

Wenn Sie gerne über erfolgreiche Behandlungen berichten wollen, dann verwenden Sie am besten eine Beschreibung der persönlichen Erfahrung. Auch ein Zitat eines Klienten ist erlaubt, wenn darin keine unwahren Tatsachen behauptet werden. Hier eine gute Hilfestellung zum Thema:

http://www.woerterfall.com/heilen-ohne-hp-oder-arzt-zu-sein-was-durfen-sie-sagen-was-nicht/

Wir raten unseren Mitgliedern, die Sache ernst zu nehmen und eventuell vorhandene Texte zu überarbeiten.

Der VsW wird juristisch von der Kanzlei in Berlin vertreten, die sich seit Jahren erfolgreich durch die Kleinunternehmen im Bereich Gesundheit, Wellness und Entspannung frisst. Formal haben die Aktionen Bestand vor Gerichten und führen größtenteils zu harten Strafen bei den Abgemahnten. Oft ist die Existenz dadurch bedroht. Schlimmer trifft es die Leute, die in der Hoffnung auf eine gütliche Einigung die Unterlassungserklärung unterschreiben und anschließend mit horrenden Beträgen konfrontiert werden.

Hier ist ein guter Artikel zu einigen Fällen:

https://www.ratgeberrecht.eu/abmahnung/abmahnung-durch-den-vsw-verband-sozialer-wettbewerb-berlin.html

ProReiki – der Berufsverband e.V. möchte keine Angst schüren. Doch wollen wir unsere Mitglieder auf mögliche Gefahren hinweisen, um Reiki-Praktizierende vor möglichem Schaden zu bewahren.

Der VsW fand erstmals 1979 große Medienbeachtung, als mehrere Einzelhändler im Frankfurter Flughafen erfolgreich abgemahnt wurden, weil sie die Ladenschlusszeiten missachtet hatte. In der Presse war auch vor Jahren eine Abmahnwelle gegen Apotheken, die Bonbons mit Bachblüten-Essenz als Notfall-Bonbons verkauften. Auch hier erzielte der VsW große Einnahmen und erzwang eine Einigung mit der Apotheker-Innung.

 

Qualifizierung und Zertifizierung

Brigitte Grimberg, Vorstand für Qualifizierung und Zertifizierung, möchte aus aktuellem Anlass noch einmal über die Voraussetzungen zur Zertifizierung hinweisen:

Seit dem die Zertifizierung bei ProReiki beantragt werden kann, sind zahlreiche Nachfragen von den Mitgliedern gestellt worden zu den Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um diese Zertifizierung zu erlangen. Deshalb gibt es an dieser Stelle noch einmal Informationen rund um die Zertifizierung und das Grundlagenseminar. Ich gehe dabei auf die Bereiche ein, zu denen die meisten Fragen gestellt wurden.

Die für die Zertifizierung erforderliche Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs für betriebliche Ersthelfer oder eine entsprechende Bescheinigung bedeutet nicht, dass das Mitglied betrieblicher Ersthelfer sein muss. Ebenso muss das Mitglied keine Krankenschwester und auch kein Heilpraktiker (HP) sein. Bei diesem Personenkreis ist es aber in der Regel so, dass sie sowieso verpflichtet sind, regelmäßig an Weiterbildungen in Erster Hilfe teilzunehmen. Diese Personen können dann die Kopie der Bescheinigung über die letzte Weiterbildungsmaßnahme einreichen. Mitglieder, die nicht in einem medizinischen Beruf arbeiten und keine betrieblichen Ersthelfer sind, die müssen eine aktuelle Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs nachweisen. 

Ab diesem Jahr werden die Erste-Hilfe-Kurse deutschlandweit von zwei Tagen auf Ein-Tages-Kurse umgestellt. Es gibt dann nur noch einen Kurs für Führerscheinbewerber, der acht Stunden dauert und einen einheitlichen Kurs mit insgesamt neun Stunden Ausbildungszeit für alle anderen Personenkreise wie z. B. den betrieblichen Ersthelfer. Für die Zertifizierung ist der Kurs mit neun Stunden Voraussetzung.

Im Berufsbild des Reiki-Praktizierenden von ProReiki werden Mindestzeiten beschrieben für Theorie, Praxis und Integration. Für einen Anwender sind hier zwei Jahre und für einen Ausbilder drei Jahre vorgegeben. Damit ist nicht gemeint, dass die Reiki-Ausbildung zwei oder drei Jahre dauern muss. Vielmehr sind das die Zeiten, in denen ein Anwender oder Ausbilder sein theoretisches Wissen erwirbt und seine Praxis- und Integrationserfahrungen macht. Die Dauer der Reiki-Ausbildung ist in den Stunden für die Grundausbildung beschrieben. Das sind für den Anwender mindestens zehn Stunden pro Grad und für den Ausbilder 100 Stunden. Der Zeitraum, in dem diese Stunden absolviert werden, ist nicht vorgegeben. 

Das bedeutet, dass ein Reiki-Anwender frühestens zwei Jahre nach seiner Einweihung in den ersten Grad eine Zertifizierung beantragen kann und ein Reiki-Ausbilder erst drei Jahre nachdem er seine Meisterausbildung begonnen hat.

Und dann kommen wir gleich zur Zertifizierung der Ausbilder. Es sind bereits Anträge zur Zertifizierung als Ausbilder bei der Geschäftsstelle eingegangen. Diese Zertifizierung ist zurzeit noch nicht möglich. Zwar sind die Grundvoraussetzungen bezüglich der Mindestzeiten im Berufsbild beschrieben, die Einzelheiten jedoch, was ein von ProReiki zertifizierter Ausbilder nachweisen und als Unterlagen einreichen muss, werden derzeit noch erarbeitet. Die Zertifizierung als Ausbilder durch einen Berufsverband hat eine große Tragweite und deshalb müssen die Bedingungen für eine solche Zertifizierung von allen Seiten beleuchtet und verantwortlich zusammengestellt werden.

Eine Beschlussvorlage für die Rats- und Vorstandssitzung im Oktober wird vorbereitet. Wir gehen davon aus, dass nach dieser Sitzung die Zertifizierung der Ausbilder beantragt werden kann.

Die Teilnahme an einem Grundlagenseminar (GLS) kann bei verschiedenen Referenten und an verschiedenen Orten stattfinden. Alle von ProReiki durchgeführten Grundlagenseminare werden für die Zertifizierung bei ProReiki anerkannt. Zurzeit unterrichten folgende Referenten im Auftrag von ProReiki das Grundlagenseminar:

  • Rolf Blum 
  • Frank Glatzer
  • Birgit Grobbecker
  • Janina Köck
  • Bettina Pilz
  • Ute Vetter
  • Kirsten Waldeck
  • Angela Zellner

Jedes Mitglied kann sich also Ort, Datum oder Referenten für sein Grundlagenseminar selbst aussuchen. Falls kein passender Termin oder Ort angeboten wird, besteht die Möglichkeit, selbst ein GLS am eigenen Wohnort zu organisieren und einen Referenten anzufragen. Beispielsweise gibt es derzeit eine Anfrage für den Raum Siegen, wo sich leider bisher noch keine weiteren Teilnehmer gemeldet haben und eine Anfrage für den Raum Sigmaringen, zu dem sich schon acht Teilnehmer gemeldet haben. 

Ich hoffe, ich konnte etwas mehr Klarheit in die Voraussetzungen bringen. Vielleicht wirkt es auf den ersten Blick undurchdringlich wie ein Dschungel an Bestimmungen. Wenn man sich ein wenig mit der Struktur auseinandersetzt, wird die innere Logik klar. Gerne beantworte ich weitere Fragen und räume Unklarheiten aus dem Weg per Telefon unter 02 20 2/25 46 36 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mit lieben Reiki-Grüßen
Eure Brigitte Grimberg

 

Termine für die nächsten Grundlagenseminare:

04.–05. Juli 2015 in Celle – Referent: Rolf Blum
29.–30. August 2015 in Frankfurt – Referentin: Ute Vetter
29.–30. August 2015 in Berlin – Referentin: Birgit Grobbecker

 

150. Geburtstag von Mikao Usui

Aktionstag 15. August

Wir rufen unsere Mitglieder dazu auf, den 150. Geburtstag unseres Gründers Mikao Usui mit einer Aktion zu ehren. Ein Tag der offenen Tür oder kostenlose Schnupperbehandlungen wären eine perfekte Werbung für Reiki.

 

Spruch des Monats

Wilhelm Busch (1832–1908)

Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft,
die stärker ist als alle Vernünftigkeit,
kann Trost und Ruhe gefunden werden.

 

Mit herzlichen Grüßen 
von ProReiki-Vorstand und -Kommunikationsteam 

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