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Zertifizierung - Erläuterung zu den Mindestzeiten

 

ProReiki - der Berufsverband e.V.: Auszug aus dem Berufsbild des Reiki-Praktizierenden

 

Erforderliche Mindest-Zeiten:

Die Zertifizierung als Reiki-Praktizierender - Anwender kann beantragt werden, wenn der Reiki-Praktizierende mindestens seit zwei Jahren Reiki praktiziert.

Bereits mit dem 1. Grad kann ein Zertifizierungsantrag gestellt werden, wenn seit mind. zwei Jahren praktiziert wird.

Die Zertifizierung als Reiki-Praktizierender - Ausbilder kann beantragt werden, wenn der Reiki-Praktizierende mindestens seit drei Jahren Reiki praktiziert.

Theorie

Die Theorie setzt sich zusammen aus den Stunden:

  • der Grundausbildung der einzelnen Grade
    und
  • der Praxistheorie.

THEORIE - Grundausbildung

Zertifizierung als Reiki-Anwender:

Zur Grundausbildung gehören:

  • die Ausbildungsstunden zum 1. Grad
    und, wenn vorhanden
  • die Ausbildungsstunden zum 2.Grad


Die Ausbildungsstunden werden aus dem Aufnahmebogen, der bei der Mitgliederaufnahme vom Antragsteller ausgefüllt wurde, entnommen. Hier sind die Seminarzeiten für jeden Grad in Stunden angegeben.

Wenn bei Antragstellung der 1. und 2. Grad vorhanden sind, müssen die Ausbildungsstunden für jeden Grad jeweils mindestens 10 Stunden betragen.
Eine Addition von z. B. 12 Stunden beim 1. Grad und 8 Stunden beim 2. Grad reicht nicht aus.

Wenn Vertiefungs- oder Wiederholungsseminare besucht wurden, können diese Zeiten zur Grundausbildung dazugerechnet werden.

Zertifizierung als Reiki-Ausbilder:

Bei der Zertifizierung als Reiki-Ausbilder müssen 100 Stunden für die Meister-/Lehrergrad Ausbildung nachgewiesen werden.

Dabei können sich hier die Ausbildungszeiten aus mehreren Seminaren addieren. Also eine bestimmte Zahl an Stunden für den Meistergrad + eine Stundenzahl für den Lehrergrad müssen zusammen mindestens 100 Stunden betragen.

 

THEORIE - Praxistheorie

Unter Praxistheorie wird das Wissen verstanden, welches ein Reiki-Praktizierender während und nach Erwerb eines Reiki-Grades auf weiterführenden Veranstaltungen, Seminaren und Reiki Treffen für seine Praxis erwirbt.

Dabei wird davon ausgegangen, dass bei den besuchten Austauschtreffen ein Teil des Treffens für theoretische und praxisbezogene Fragen und Antworten zur Verfügung steht.

Praxis

Die Praxis setzt sich zusammen aus:

  • Reikiaustausch / Anwendungsstunden
    und
  • Stunden der Klientenanwendung.

 

PRAXIS - Reikiaustausch / Anwendung

Die Praxis setzt sich aus dem Reiki-Austausch mit anderen Reiki-Praktizierenden und der Behandlung auf Austauschtreffen und/oder auf Seminaren und Workshops und aus der Behandlung von Familienangehörigen, Freunden und Bekannten zusammen.

Auch selbst veranstaltete Reiki Austauschtreffen werden angerechnet, wenn mitbehandelt wird.

 

PRAXIS - Klientenanwendung

Zu den Klientenanwendungen zählen die Behandlungen von Patienten und Klienten.

 

Integration

Die Integration setzt sich zusammen aus:

  • den Stunden der Eigenanwendung (Behandlung bei sich selbst)
    und
  • den Stunden der besuchten Tagungen, Kongressen.

 

INTEGRATION - Tagung, Konferenz

Zu Tagung, Konferenz zählen:

  • Teilnahme an Tagungen, Kongresse, Fachmessen, welche Reiki zum Thema haben
    (z.B. ProReiki, Reiki-Festival, Reiki-Convention)

  • Teilnahme an Treffen der assoziierten Vereinigungen & Verbände
    (z.B. RAD, RVD, Jikiden Reiki-Membership, TRA, FGR, BfR, DGH)

  • Der Teilnahme bei sonstigen Reiki-Workshops und Reiki-Treffen

 Ausbilderpraxis

Die Ausbilderpraxis setzt sich zusammen aus:

  • den Stunden gegebener Seminare
    und
  • den Stunden der Referate.


AUSBILDERPRAXIS - Seminare

Mit den erforderlichen Stunden für Seminare sind Reiki-Seminare gemeint, die der Antragsteller selbst durchgeführt hat.

Hierbei handelt es sich um Reiki-Seminare in allen Graden und Reiki relevante Seminare wie z. B. Vertiefungsseminare, Symbole-Workshops, Seminare zu den Lebensregeln etc.

 

AUSBILDERPRAXIS - Referate

Mit Referaten sind Vorträge und Infoveranstaltungen gemeint die der Antragsteller selbst abgehalten hat.

Hierzu gehören auch Info-Abende in der eigenen Praxis oder in Apotheken, Arztpraxen, Krankenhäusern usw. sowie sonstige Veranstaltungen.

Die Inhalte der Referate können, müssen aber nicht Reiki als Thema haben. Ebenso können hier auch Vorträge angegeben werden, die andere Themen zum Inhalt haben.

 

Rahmenkenntnisse

Erste - Hilfe - Kurs

Im Rahmen der Sorgfaltspflicht hat jeder zertifizierte Reiki-Praktizierende einen Nachweis zu erbringen über den Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses für betriebliche Ersthelfer.

Nachzuweisen ist ein neunstündiger Kurs, der das Wissen für betriebliche Ersthelfer, Heilpraktiker usw. vermittelt.

Ein Kurs für Führerscheinbewerber, der ebenfalls neun Stunden dauert, reicht nicht aus.


Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

Ebenfalls vorzulegen ist ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis.

Dieses ist immer dann erforderlich, wenn mit Menschen gearbeitet wird wie z. B. bei

  • bestimmten ehrenamtlichen Tätigkeiten
  • Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen
  • Arbeit in Hospizvereinen
  • etc.

Für die Beantragung eines erweiterten Führungszeugnisses benötigt der Antragsteller eine schriftliche Anforderung der Stelle, der das Führungszeugnis vorgelegt wird.
Dieses Anforderungsschreiben wird von der ProReiki-Geschäftsstelle ausgestellt.

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